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WIRTSCHAFT von Florenz

Florenz ist mit ca. 375.000 Einwohnern (Hauptstadt der Region Toskana), unzähligen Kunstschätzen und seiner historischen Vergangenheit, sowohl in politischer als auch wirtschaftlicher Hinsicht das Zentrum der Toskana.

Um 1100 erlangte Florenz städtische Autonomie.

Bereits im Mittelalter entstanden die ersten Handwerksbetriebe, deren Organisationen und die damit verbundenen Handelszünfte eine große wirtschaftliche Rolle spielten.

Ende des 13. Jahrhunderts ging die Regierungsgewalt an die oberen Zünfte, der Zunftvorsteher wurde als Signoria eingesetzt und der Adel verlor somit erstmals seine Macht.

Im Laufe des 14. Jahrhunderts zeichnete sich die wirtschaftliche und politische Überlegenheit immer deutlicher ab indem sich immer mehr Städte Florenz unterwarfen. Durch die Eroberung von Pisa mit seinem wichtigen Hafen, verfügte Florenz seit 1406 auch über einen Zugang zum Meer und nur die Stadtstaaten Siena und Lucca konnten dem Expansionsdrang noch standhalten.

Aber es war auch das Jahrhundert der großen Hungersnöte und Pestepidemien, so dass im Jahre 1348 ein Drittel der florentinischen Bevölkerung dem "Schwarzen Tod" zum Opfer fiel. Dies führte zu erheblichen sozialen Spannungen. Auf der einen Seite standen der Adel und das reiche Bürgertum, auf der anderen Seite Handwerker und das niedere Volk. Speziell in Florenz setzte sich das Großbürgertum aus Großhändlern, Bankiers und Geldwechslern zusammen, die lange Zeit mit der Familie der Medici die Stadt beherrschten. Diese einheimische Dynastie bürgerlich-kaufmännischen Ursprungs baute im Laufe des 15. Jahrhunderts ihre Herrschaft aus und verwandelte den ehemals demokratischen Stadtstaat in ein absolutistisches Fürstentum eines neuen Geldadels.

Während der Renaissance war Florenz einer der mächtigsten Staaten. Die reiche und mächtige Familie de' Medici regierte über die Stadt fast ununterbrochen von 1434 bis 1743 und hatte somit einen großen Einfluss auf die Architektur und Kunst. Sie ließen eine Fülle an Gebäuden in der ganzen Stadt errichten und engagierten Künstler wie Michelangelo um diese und andere Gebäude zu entwerfen und zu verschönern.

Während des 17. Jahrhunderts kommt es zu weiteren Hungersnöten und Pestepidemien, so dass Florenz und auch die Toskana ihre wirtschaftliche Vormachtsstellung verlieren.

Von 1865 - 1870 war Florenz die Hauptstadt des Königreichs Italien, bevor es 1870 Rom wurde.

Die Lebensbedingungen in den ärmeren Vierteln bleiben bis ins 20. Jahrhundert erbärmlich. Der erste Weltkrieg verstärkt die sozialen Spannungen. In Florenz brechen Hungersnöte aus, auf dem Land gelten immer noch mittelalterlich Pachtverhältnisse, kaum einer besitzt eigenes Land. Es kommt zu Straßenschlachten und Landbesetzungen.

Erst die 80er Jahre stehen im Zeichen eines neuen Wirtschaftsaufschwungs bei dem Italien mit den Ländern Nord- und Mitteleuropas gleichzieht. Der Wohlstand von Florenz hat aber manche Schwierigkeiten eher vergrößert, ungelöst sind bis heute beispielsweise die Verkehrs- und Smogprobleme.

Heute ist die Wirtschaftsstruktur von Florenz geprägt durch ein starkes Übergewicht des Dienstleistungssektors (Handel, Transport, Verwaltung, Banken, Tourismus mit rund 70% der Beschäftigten), sowie durch das Vorherrschen mittlerer und kleiner Betriebe aus dem Handwerks- und Industriesektor. Nach wie vor spielen Produktionszweige eine wichtige Rolle, die aus der alten Florentiner Handwerkstradition hervorgegangen sind, wie z.B. Bekleidung, Schuhe, Stoffe, Lederwaren, Gold- und Silberschmuck. Dazu kommen Maschinenbau und Metallverarbeitung, Elektro- und Präzisionsgeräte, Chemie und Glasherstellung.

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